Vollkorn-Tortilla-Wraps

tortilla wraps wholemeal (6)

Nach ein paar Tagen in Graz bin ich soeben nach Wien zurückgekommen. Die Situation im Kühlschrank: Leere, bis auf ein Stück Paprika, ein paar Karotten und grünem Gemüse im Tiefkühler. Trotzdem wollte ich beim Kochen etwas experimentieren, also habe ich beschlossen, etwas zuzubereiten, das nur wenige Zutaten braucht und wo jede Gemüsekombination gut schmeckt. Da ich immer Vollkornmehl zuhause habe, habe ich zu diesem gegriffen und meine eigenen Tortilla Wraps gebacken! Dieses Rezept ist wirklich einfach, man braucht nur eine Handvoll Zutaten und man kann die Wraps füllen, womit auch immer man möchte, egal was man gerade zuhause hat.

Warum ich keine gekauften Tortilla-Wraps esse

Habt ihr euch schon einmal die Zutatenliste der gekauften Tortilla-Wraps durchgelesen? Ich habe das vor kurzem gemacht und habe dann den Schluss gezogen, dass ich diese nicht mehr essen werde, da eine ganze Menge Inhaltsstoffe enthalten sind, die extrem künstlich klingen. Ich dachte, es wäre kompliziert, Tortilla-Wraps selbst herzustellen, aber das ist es absolut nicht! Man braucht weder viel Zeit noch viele Utensilien und Zutaten, um sie zu machen, und sie schmecken besser und vor allem natürlicher als die fertigen!

Zutaten für 8 Tortilla-Wraps:

3 Tasse Vollkornmehl

1 Tasse heißes Wasser

1/3 Tasse Olivenöl

1 Teelöffel Salz

1 Teelöffel Backpulvertortilla wraps wholemeal (4)

Zubereitung:

Alle Zutaten in einer großen Schüssel vermischen, zuerst mit dem Schneebesen und dann mit den Händen einen weichen Teig kneten. Einen Ball formen und diesen in 8 gleich große Stücke teilen. Aus den Stücken ebenfalls Kugeln formen, auf eine gut bemehlte Fläche legen, mit einem sauberen Geschirrtuch zudecken und für ca. 15 Minuten rasten lassen.

Danach eine große Pfanne (ohne Öl!) erhitzen. Die saubere Arbeitsfläche und ein Nudelholz gut bemehlen. Nun alle Kugeln papierdünn ausrollen und jede Flade auf beiden Seiten maximal 30 Sekunden lang herausbacken. Die Fladen nicht länger in der Pfanne lassen, da sie sonst zu trocken werden und beim Einrollen brechen. Die Wraps nicht ungebacken aufeinander legen, da sie sonst zusammenkleben. Nach Belieben mit Gemüse, Dips oder anderen Füllungen servieren.

Wichtiger Hinweis: Seid nicht enttäuscht, wenn eure Wraps etwas komische Formen haben. Meine werden auch nicht immer perfekt rund, sondern sehen immer anders aus. Das Wichtigste ist, dass man sie dünn genug macht und sie nur ganz kurz in der Pfanne lässt, sodass sie schön weich bleiben.

Falls ihr zu viele Wraps macht und sie nicht alle sofort esst, kann man sie leicht für ein paar Tage im Kühlschrank lagern. Legt sie auf einen Teller und gebt Küchenfolie darüber, dann trockenen sie auch nicht aus.

Saison: Frühling, Sommer, Herbst, Winter

Previous Post Next Post

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply


*