Wie man seinen Vorratsschrank gesünder gestaltet

how to healthify your pantry post (2)

Ihr wollt euch gesünder ernähren und wisst aber nicht, wo ihr anfangen sollt? Ich habe das alles im Herbst 2014 durchlebt und bin jetzt bei dem Punkt angekommen, an dem ich feststelle, dass mein Vorratsschrank eine unglaubliche Wandlung durchgemacht hat, da dort jetzt so viele Dinge sind, die ich letztes Jahr noch nicht hatte, und umgekehrt. Ich hoffe, ihr findet meine Tipps hilfreich für euren eigenen Weg hin zu einer gesünderen Ernährung!

Zuallererst: Was ist in meinem Vorratsschrank?

Mittlerweile ist es für mich unmöglich zu verstehen, wie ich mich letztes Jahr noch ohne all die Dinge ernähren konnte, die jetzt in meinem Kasten sind, da ich davor viel ungesündere Varianten vorrätig hatte. Während ich mich über gesunde Ernährung informiert habe und schließlich bei einer plant-based und cholesterinarmen Ernährung angelangt bin, habe ich viel über verschiedene Lebensmittel und darüber, worauf man aufpassen sollte, gelernt. Ich in immer noch im Lernprozess und stoße jeden Tag auf neue Informationen. Ich denke, das wird ein andauernder Prozess sein, der nie endet, was ihn umso aufregender und interessanter macht.

Der eindeutige Fokus in meinem Vorratsskasten und meinem Kühlschrank ist: je natürlicher, desto besser.

diverses adzuki beans

Gesunde Lebensmittel in meinem Küchenschrank

Alle Lebensmittel in der unten stehenden Liste zeigen vielfältige Möglichkeiten dafür, was man alles zuhause haben könnte. Ich habe diese Produkte nicht alle zugleich in meiner Küche, ich variiere sie von Zeit zu Zeit, um das Kochen immer wieder neu und spannend zu halten.

Körner und Getreide

Haferflocken, Quinoa, Buchweizen, Vollkornreis, Hirse

Hülsenfrüchte

schwarze Bohnen, Adzukibohnen, weiße Bohnen, Kidney Bohnen, Linsen, Kichererbsen

Nüsse und Samen

Hier variiere ich sehr häufig, abhängig davon, worauf ich gerade am meisten Lust habe. Meine Favoriten sind: Mandeln, Walnüsse, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne

Mehl

Vollkorn-Dinkelmehl, Buchweizenmehl, Vollkorn-Roggenmehl

Pasta

Buchweizen-Spaghetti, Braune Reisnudeln, Vollkorn-Dinkelpasta

Superfoods

Rohkakao, Hanfproteinpulver, Spirulinapulver, Chia-Samen

Süßungsmittel

Auch das wechselt von Zeit zu Zeit. Ich würde Süßungsmittel in zwei Gruppen teilen, wobei beide ideal zum Backen und anderweitigen Süßen sind: Sirup und Trockenfrüchte. Meine liebsten gesunden Süßungsmittel sind: Honig, Ahornsirup und Reissirup. Ich verwende auch gerne Trockenobst, wobei ich Rosinen, Datteln, getrocknete Feigen und Trockenpflaumen am liebsten mag.

Essig und Öl

Rapsöl, Olivenöl, Leinöl, Kokosöl

Apfelessig

Was gibt es sonst noch so in meiner Küche?

Massenweise Gemüse und Obst

viele verschiedene Gewürze und Kräuter

Tahina

Nussbutter (ich bevorzuge Mandelbutter)

Gesunde hausgemachte Leckereien, die nicht fehlen dürfen

Bliss Balls oder Rohe Riegel

Müsliriegel

Hummus

Pflanzenmilch

Granola

yoghurt greek mint breakfast snack (4)

Was habe ich geändert?

Als ich erfahren habe, dass ich auf meinen Cholesterinspiegel achten sollte, der ja genetisch bedingt hoch ist, habe ich zuerst aufgehört, Eier, Butter und fettige Milchprodukte zu essen. Am Anfang habe ich Butter durch fettarme und kalorienarme Alternativen ersetzt, allerdings bin ich bald draufgekommen, dass diese Produkte alles andere als gesund sind, da die enthaltenen Fette für den Körper nicht brauchbar wirklich brauchbar und keinerlei positive Auswirkungen haben. Ich habe mich folglich mehr und mehr auf dem Gebiet der gesunden Ernährung eingelesen. Jetzt verwende ich nur noch kaltgeresste Öle statt Butter oder Margarine.

Schritt für Schritt bin ich zu einer plant-based Ernährungsweise gelangt, wobei ich nur noch fettfreies griechisches Joghurt oder fettarmen Topfen esse und alle anderen tierischen Produkte in der Regel vermeide. Außerdem vermeide ich raffinierten Zucker, versuche, so viel pflanzliches Protein wie möglich zu mir zu nehmen und achte auf meinen Konsum von ungesättigten pflanzlichen Fettsäuren. Außerdem finde ich es wichtig, sich über Zutaten zu informieren, die Eisen oder Zink enthalten, um auch Haut und Haare gut versorgt zu wissen.

muffins breakfast new (2)

Die goldene Regel: keine weißen Produkte!

Wie ich schon vor einiger Zeit geschrieben habe, verwende ich nur noch Vollkornmehl. Es ist viel gesünder als weißes Mehl, da es mehr Proteine, komplexe Kohlehydrate, Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine enthält. Der erste Schritt in Richtung gesunde Ernährung wäre es also, alle weißen Produkte durch Vollwertalternativen zu ersetzen..

Gleiches gilt für weißen Zucker, wie ich schon in einem anderen Post näher erklärt habe. Raffinierter Zucker besteht aus leeren Kalorien und ist mehrfach schlecht für den Körper, von Zuckersucht bis hin zu unreguliertem Blutzuckerspiegel. Falls ihr findet, der Schritt von weißem Zucker hin zu alternativen Süßungsmittel wie Ahornsirup ist euch zu groß, dann legt einen Zwischenstopp bei braunem Rohrohrzucker ein, der zumindest etwas weniger stark raffiniert ist als weißer Zucker.

Diese Regel inkludiert auch Körner wie Reis. Es gibt für alles Vollkornvarianten, also greift besser zu diesen als zu den weißen Produkten. Man bekommt überall Vollkornnudeln, Vollkorngrieß und Vollkorn-Couscous, die definitiv die bessere Variante darstellen und den Körper gesünder halten, da sie nährstoffreicher sind als die weißen Optionen.granola millet plum and poppy seeds (1)

So viel Selbstgemachtes wie möglich essen

Wie ihr vielleicht schon erkennen könnt, sind so ziemlich alle Lebensmittel in meiner Küche unverarbeitet. Das heißt gleichzeitig, dass ich das Meiste selbst herstelle, von Marmelade zu Hummus, über alle möglichen Teige bis hin zu Pflanzenmilch. Das mag auf den ersten Blick aufwendig klingen, allerdings ist dem nicht so. Probiert es einfach mal aus und überzeugt euch selbst! Denn ehrlich gesagt habe ich zuerst auch gedacht, dass das sehr viel Zeit in Anspruch nehmen wird, habe mich aber getäuscht. Frische Himbeer-Chia-Marmelade zu machen dauert 5 Minuten, Nussbutter braucht 5-10 Minuten, Gleiches gilt für Pflanzenmilch, Hummus, die meisten Teigarten, Bliss Balls, rohe Riegel und Müsliriegel. Dinge, die ich hin und wieder schon fertig kaufe sind rohe Riegel, Rote Rüben Saft, Joghurt, neutrale Nussbutter, neutrale Tomatensauce, Kokosmilch und dunkle vegane Schokolade.

Wie immer ist aber das Wichtigste, die Zutatenliste von all den Dingen zu lesen, die man in den Einkaufswagen legen möchte, um sicherzugehen, dass man nur Produkte konsumiert, die so wenige Zutaten wie möglich enthalten. Vor allen Dingen gilt das für Zutaten, die man nicht aussprechen kann, zugesetzter Zucker und Salz, da diese Zutaten den Körper schädigen können. Wenn ihr das im Kopf behaltet und darauf achtet, habt ihr schon den ersten Schritt in Richtung gesunde Ernährung getan!

pizza linseed crust (1) - Kopie

Geduldig sein und den Weg genießen

Noch eine letzte Sache: Erwartet nicht zu viel auf einmal von euch. Startet diese Reise Schritt für Schritt und genießt jede kleine Veränderung und Errungenschaft. Und: vergesst nie, auf euren eigenen Körper zu hören. Ich glaube nicht an eine universale Diät oder Ernährungsweise, die für jeden perfekt ist. Wenn eine plant-based Ernährung nicht das Richtige für euren Körper ist, dann ist das völlig in Ordnung. Das Gleiche gilt für Vegetarismus, obwohl ich an dieser Stelle gerne einige ethische Argumente bringen würde. Trotzdem denke ich, dass es wichtig ist, gewisse Produkte, Lebensmittel oder Zutaten zu vermeiden, schlicht und einfach weil sie ungesund sind. Versucht einfach, diese durch gesündere Varianten zu ersetzen und findet eure eigene Art, gesund zu essen, die für euren Körper am wohltuendsten ist.

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