Grüner Protein-Smoothie mit Gurke und Spinat und ein paar Worte zum Trend

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Ich denke, es ist wohl kaum jemandem entgangen, dass grüne Smoothies der aktuelle Trend schlechthin sind. Zahlreiche neue Kochbücher sind zu dem Thema erschienen, kaum ein Food-Blog hat kein Rezept für einen Smoothie in seinem Index verzeichnet. Auch Internetseiten wie www.gruene-smoothies.info sind entstanden, wo soeben die Grüne Smoothie Revolution 2015 ausgeschrieben worden ist. Nicht alle jedoch stehen diesem neuen Trend positiv gegenüber. Ein paar Gedanken…

Halten Smoothies wirklich was sie versprechen?

Habt ihr schon einmal Smoothies ausprobiert? Ich war ja von Anfang total begeistert, weil jede Art von Obst- und auch Gemüsesmoothie einfach unglaublich lecker schmeckt. Oft habe ich gelesen, das Positive an den Smoothies sei, dass man viele Vitamine auf einmal zu sich nimmt, was kaum in einer ähnlichen Geschwindigkeit gehen würde, würde man das Obst oder Gemüse auf herkömmlichem Wege verzehren, und zwar beim Essen. Das mag schon stimmen, doch ob unsere Mägen und Zähne wirklich eine Freude damit haben, so viel Fruchtzucker und -säure auf einmal in und an sich zu haben, ist eine andere Frage, der wir auf jeden Fall nachgehen sollten.

Fakt ist jedoch, dass die gekauften Smoothies um einiges weniger bieten als frisch zubereitete. Ich merke das nicht nur an Konsistenz und Süße, sondern vor allem auch daran, wie meine Haut auf den Verzehr von gekauften Smoothies reagiert. Trinke ich an einigen aufeinander folgenden Tagen einen Smoothie aus dem Supermarkt, wird die Haut deutlich schlechter. Seit ich diese Erfahrung gemacht habe, rühre ich die fertigen Getränke nicht mehr an. Ich denke, das wäre auch ohne Hautprobleme die bessere Lösung, da wir als Konsumenten ja kaum Einblick haben, wie die Smoothies hergestellt werden. Wer garantiert daher, dass das Fruchtmus zwecks Haltbarkeit nicht bereits erhitzt worden ist und dadurch viele Vitamine schon verloren gegangen sind? Daher immer lieber auf Nummer sicher gehen und sich ein paar Minuten selbst in die Küche stellen, um sich einen Smoothie zuzubereiten.

Ob Smoothies nun gut oder schlecht sind, wird von vielen verschiedenen Quellen unterschiedlich beantwortet. Ich versuche jedenfalls, Gemüse statt Obst mit in die Getränke zu mixen, um den Fruchtzucker geringer zu halten, und verwende auch eine gute Portion Wasser für jeden Smoothie, was gleichzeitig die nötige Menge an Obst oder Gemüse etwas reduziert, um ein Glas voll zu bekommen.

Das nachfolgende Smoothierezept liefert Proteine und Eisen, enthält einige grüne Gemüsesorten und schmeckt wirklich lecker, wenn auch nicht sonderlich süß. Wer den Geschmack von Spirulina-Pulver überhaupt nicht gewöhnt ist oder nicht mag, der lässt diese Zutat entweder ganz weg oder reduziert sie. Allerdings sei angemerkt, dass die Spirulinaalge einige wertvolle Nährstoffe liefert, die vor allem bei Vegetariern oder Veganern sehr willkommen sein dürften.

Zutaten für 1 großes Glas:

1/2 Banane

1/2 Apfel

1 Handvoll Himbeeren

1 Handvoll Spinat

3cm Gurke

etwas frisch geriebener Ingwer

etwas frische Petersilie

1/2 Teelöffel Spirulina-Pulver

1/2 Glas Wasser

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Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Standmixer geben und pürieren, bis ein cremiger Smoothie entsteht. Alternativ kann hierfür auch ein Stabmixer verwendet werden. Den Smoothie in ein Glas füllen und genießen!

Saison: Sommer

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