Der perfekte Aufstrich in Minutenschnelle

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Jetzt zu Herbstbeginnen, aka Schul- und Unibeginn, drehen sich viele Köpfe darum, wie denn der nächste Jausenboxinhalt aussehen soll. Der Klassiker schlechthin ist wohl das gute alte Jausenbrot. Aber auch das soll nicht immer gleich schmecken. Darum muss in dem Fall unbedingt Variation an Aufstrichen her. Im Verlauf des letzten Jahres, seit Beginn meines Bloggerinnendaseins also, habe ich gesehen, wie simpel es ist, selbst Aufstriche herzustellen, die unzählige Male gesünder, weil weniger künstlich, sind als die gekauften. Damit meine ich nicht nur Hummus, sondern auch unzählige andere. Das Grundprinzip ist immer gleich und genau das möchte ich euch hier vorstellen. Also, ran an den Pürierstab, fertig, essen!

Die Basics für den perfekten Aufstrich

Meine Aufstriche basieren entweder auf Hülsenfrüchten oder auch einfach auf verschiedenen Gemüsesorten. Die Zutatenrelation zu diesen zwei Aufstricharten variiert allerdings aufgrund des unterschiedlichen Flüssigkeitsanteils.

Aufstriche aus Hülsenfrüchten

Hierfür werden folgende Zutaten in genannter Relation benötigt:

  • 100g Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen oder Kichererbsen
  • 3-4 Esslöffel Öl
  • 1-2 Esslöffel Tahina
  • 6-12 Esslöffel Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • sonstige Gewürze

Für Variation im Geschmack kann man allerdings nicht nur Gewürze hernehmen, sondern nach Belieben auch Gemüse beimengen, zum Beispiel Tomaten. Je nachdem welche Hülsenfrüchte verwendet werden und ob in den Aufstrich Gemüse mit hineinkommt, variiert die Menge an Öl, Tahina und Wasser, die benötigt wird. Um auf Nummer Sicher zu gehen, am Ende die richtige Konsistenz zu bekommen, nimmt man am Anfang wohl die geringste Menge und fügt im Laufe der Herstellung nach Belieben und Bedarf mehr von allem hinzu.

Beispiele und ein paar Hinweise zu Hülsenfrüchten

Viele Hülsenfrüchte müssen vor der Verarbeitung 8-12 Stunden lang in Wasser eingeweicht und anschließend für ungefähr eine Stunde gekocht werden, ausgenommen Linsen. Zwar gibt es die meisten Sorten auch schon fertig gegart in der Dose zu kaufen, umwelttechnisch ist das allerdings für mich keine Option. Es kommt außerdem auch um einiges billiger, die Hülsenfrüchte in trockenem Zustand zu kaufen und selbst zuzubereiten. Wer Bedenken hat, diesbezüglich vorausplanen zu können: Meistens ist es absehbar, wann der letzte Aufstrich im Kühlschrank aufgebraucht sein wird. Man weicht die Hülsenfrüchte dann am besten einfach über Nacht in Wasser ein. Ich koche sie dann oft noch bevor ich in der Früh außer Haus gehe, da sich das zeitlich meistens perfekt ausgeht. Ich lasse den Topf einfach am Herd während ich frühstücke und mich für den Tag zurecht mache. Die Hülsenfrüchte kühlen dann aus, während ich außer Haus bin und am Ende dauert es nur noch 5 Minuten bis sie zusammen mit den anderen Zutaten püriert sind.

Diese Hülsenfrüchte verwende ich für Aufstriche am liebsten:

  • Kichererbsen
  • Linsen
  • weiße Bohnen
  • schwarze Bohnen
  • Adzuki-Bohnen

Hier noch zwei Anregungen aus meinem Rezeptindex:

beetroot and walnut dip - Kopie

Aufstriche aus Gemüse

Genauso gut lassen sich Aufstriche auch einfach ohne Hülsenfrüchte, dafür aus einer Menge Gemüse herstellen. Wichtig hierbei ist, dass das Gemüse entweder schon vorgekocht ist oder von Haus aus weich genug ist, um verarbeitet zu werden. Karotten, Erbsen und rote Rüben müssen zum Beispiel schon vorgekocht sein, bevor sie zu Aufstrich verarbeitet werden können. Gleiches gilt für alle anderen Gemüsesorten, die man nicht roh essen kann. Tomaten allerdings müssen nicht vorbereitet werden, sondern können einfach so wie sie sind in den Mixer gegeben werden.

Bei Aufstrichen aus Gemüse kommt bei mir meistens Folgendes mit hinein:

  • Gemüse der Wahl
  • Öl
  • Tahina
  • Nüsse
  • Salz
  • Pfeffer
  • sonstige Gewürze

Hier ist es mir allerdings nicht möglich, genaue Mengenangaben hinzuschreiben, da das von der Art des Gemüses abhängt. Das Beste ist, sich einfach Löffelweise vorzuarbeiten, bis der Aufstrich die richtige Konsistenz erreicht hat. Wer sich hier nicht recht drüber traut, kann sich auch fürs Erste an meinen Rote Rüben-Walnuss-Aufstrich halten und versuchen, diesen beim nächsten Mal abzuwandeln, indem man zum Beispiel eine andere Gemüse- oder Nusssorte verwendet.

bread beetroot (2)

Selbstgemachter Aufstrich? – Selbstgemachtes Brot!

Zu guter Letzt möchte ich euch noch ein paar Ideen liefern, wo der Aufstrich denn nun eigentlich drauf gepackt werden könnte. Natürlich ist jedes beliebige Weckerl, Brot oder Toast eine Option, aber viel besser schmeckt es meistens doch, wenn auch das Brot selbst gebacken ist. Mir ist bewusst, dass es kaum möglich ist, immer selbst gebackenes Brot zu Hause zu haben, aber hin und wieder macht das nicht nur den HobbyköchInnen, sondern auch den Gaumen Spaß!

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