Veganes Kokosjoghurt Selbstgemacht

yoghurt coconut (2)

Seit ich meine Testergebnisse von kiweno erhalten habe, verzichte ich gänzlich auf alle tierischen Produkte. Ich fühle mich großartig mit dieser (vorübergehenden?) Umstellung von einer plant-based Ernährung auf eine vegane. Hin und wieder habe ich aber doch große Lust auf etwas, das zumindest annähernd schmeckt wie Joghurt. Ich habe ein bisschen nachgeforscht und herumexperimentiert und herausgekommen ist veganes, fermentiertes Kokosjoghurt! Klingt im ersten Moment vielleicht schwierig selbst herzustellen, ist es allerdings überhaupt nicht.
Übrigens: Dies ist ein Lieblingsrezept der Frühstückerinnen!

Zutaten für 2 Schraubgläser Joghurt:

200g Kokosraspeln

550ml Wasser

2 Kapseln Milchsäure-Kulturen (Bifido-Flor Kapseln)

optional:

Ahornsirup

yoghurt coconut

Zubereitung:

Zuerst die Kokosraspeln für ungefähr vier Stunden in Wasser einweichen.

Dann die Raspeln absieben, in eine Küchenmaschine geben, mit der angegebenen Menge Wasser vermischen und für zirka 10 bis 15 Minuten mixen, sodass eine dickflüssige Masse entsteht. Je nachdem, welche Leistung eure Küchenmaschine erbringt, werden vielleicht Kokosstückchen erhalten bleiben, was aber meiner Meinung nach nicht weiter schlimm ist. Nach Belieben auch Ahornsirup hinzufügen.

Während des Mixvorganges die Kapseln öffnen und den Inhalt in die Küchenmaschine rieseln lassen, sodass sich die Kulturen gut verteilen.

Die Mischung anschließend in ausgekochte Gläser füllen. Ich nehme hierfür ein Sprossenglas, da der passende Deckel dazu löchrig ist, sodass die Kokosmasse gut atmen kann. Auch ein dünnes Tuch oder ein sauberes Netz für Feinwäsche kann man über die Glasöffnung spannen. Die Hauptsache ist, dass genug Luft zur Kokosmischung kommt.

Die Gläser dann an einen warmen Ort stellen, zum Beispiel in die Nähe einer Heizung, jedoch nicht ins direkte Sonnenlicht, und für 12 bis 15 Stunden fermentieren lassen. Währenddessen werden sich kleine Bläschen bilden und am unteren Rand wird sich etwas Molke absetzen.

Nach der Fermentierzeit die Molke entweder entfernen oder untermischen. Die Gläser gut verschließen und für weitere 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Das Joghurt anschließend innerhalb weniger Tage aufbrauchen.

Tipp: Ich mag das Joghurt zwei Tage nach dem Verschließen am liebsten, sowohl was Konsistenz als auch Säuregrad betrifft. Worauf man achten sollte ist außerdem, dass dieses Kokosjoghurt viel sättigender ist, als tierisches Joghurt. Deshalb ist es wohl besser, eine kleine Portion herzurichten und sich noch ein bisschen Joghurt nachzunehmen, als gleich eine riesige Schüssel vorzubereiten.

Die Milchsäure-Kapseln kaufe ich übrigens bei DM. Die findet man in der Gesundheitsabteilung!

Saison: Frühling, Sommer, Herbst, Winter

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4 Comments

  • Reply Dennis Dienstag, 15UTCTue, 15 Mar 2016 23:07:11 +0000 15. März 2016 at 23:07

    Hi, leider sind die Kapseln von dm nicht vegan (enthalten u.a. Gelatine), kennst du vielleicht eine Alternative?
    LG

    • Reply thegreenbowl Donnerstag, 17UTCThu, 17 Mar 2016 20:22:31 +0000 17. März 2016 at 20:22

      Lieber Dennis,
      ich weiß nicht, ob du die gleichen Kapseln gefunden hast wie ich…meines Wissens ist meine Version vegan. Ich kenne leider keine Alternative, aber ich denke, im Reformhaus bekommt man bestimmt etwas Passendes :-)

      • Reply Dennis Donnerstag, 17UTCThu, 17 Mar 2016 21:31:15 +0000 17. März 2016 at 21:31

        Danke für deine Antwort! :)
        Ich habe die Kapseln im Internet auf der dm homepage angeschaut, da stand bei den Zutaten Gelatine dabei.

        • Reply thegreenbowl Dienstag, 22UTCTue, 22 Mar 2016 18:42:07 +0000 22. März 2016 at 18:42

          Lieber Dennis,
          nach deiner Nachricht habe ich dann auch nachgesehen und du hast recht. Da habe ich nicht genau genug geschaut! …wieder etwas dazu gelernt :-) Also danke für den aufmerksames Lesen!
          Viele Grüße

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