Hanf-Quinoa-Schokowürfel mit Produkten von Feinstoff

nougat quinoa hemp feinstoff (2)

Ich finde, es ist mal wieder Zeit für einen Produkttest. Diesmal habe ich mir einige Produkte der Firma Feinstoff näher angeschaut und mit ihnen herumexperimentiert. Wer Feinstoff noch nicht kennt: die Firma vertreibt Produkte aus dem Bereich Ayurveda und Superfood. Das ganze Sortiment besteht aus veganen und biologischen Lebensmitteln, von Kakaopulver über Proteinpulver bis hin zu Hanfsamen. Ich durfte mir fünf Produkte aus dem Sortiment aussuchen, um sie zu testen und etwas darüber zu schreiben. Ich habe zusätzlich auch ein Rezept entwickelt, das sich mit vielen Produkten von Feinstoff zubereiten lässt: Hanf-Quinoa-Schokowürfel! Weil sie so leicht zu machen sind und einfach so gut schmecken, werden die von nun an wohl Dauerbewohner meines Kühlschranks sein – und vielleicht auch von eurem!

Meine Auswahl aus dem Feinstoff-Sortiment

Bio Power Kakao to go

Den Power Kakao gibt es sowohl in einer großen Packung als auch im To-Go-Format, wobei der Kakao schon portioniert ist. Das Pulver besteht aus Rohkakaopulver, Ashwagandha-Pulver, Bananenpulver, Lucumapulver und Hanfproteinpulver. Am Anfang war ich etwas skeptisch wegen des Bananenpulvers, da ich Angst hatte, dass mir der Bananengeschmack zu intensiv sein würde. Die Befürchtung hat sich allerdings nicht bestätigt.

Feinstoff empfiehlt, eine Portion von dem Kakaopulver mit einem Glas veganer Milch zu trinken. Hierzu kann ich empfehlen, durch meine Rezepte für selbstgemachte vegane Milch zu schmökern. Diese Varianten sind um einiges gesünder, weil viel natürlicher als alle Sorten, die man im Geschäft erhält.

Ich habe allerdings etwas herumprobiert und aus dem Pulver einen Pancakes gemacht. Dazu habe ich einfach eine Portion Kakaopulver mit etwas Leinsamen, Flohsamen und Wasser verrührt, anschließend etwas Kokosöl in einer Pfanne erhitzt und den Pancake herausgebacken. Besonders süß ist er allerdings nicht geworden. Daher kann ich empfehlen, ihn mit Obst und etwas Honig oder Ahornsirup zu essen.

Auf der Packung ist außerdem vermerkt, dass der Kakao ein wahrer Energiespender sei: Durchhänger im Alltag und im Sport seien damit ruck zuck beseitigt. Ich erhoffe mir hiervon also noch sehr viel!

Bio Green Protein

Das Proteinpulver setzt sich zusammen aus Hanfproteinpulver und Ashwagandha-Pulver und liefert somit eine Menge Protein, Omega 3, 6 und 9-Fettsäuren, verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Feinstoff empfiehlt, das Pulver zusammen mit einem Glas veganer Milch entweder vor oder nach dem Training zu trinken.

Anstatt es mit Milch zu konsumieren, kann man es auch in einen Smoothie geben. Hier würde ich aber aufpassen, woraus ihr den Smoothie zubereitet, da manche regelrechte Zucker- und Säurebomben sind, die dann nicht mehr mit dem Gesundheitsaspekt einher gehen. Ein paar Gedanken dazu findet ihr in einem Blogpost vom letzten Sommer rund um den Smoothie-Trend.

Man kann so ein Proteinpulver aber auch in allerlei andere Dinge mischen. Ich verwende es ab und zu auch für Bliss Balls oder rohe Brownie Riegel.

Bio Maca Pulver

Schon auf der Packung wird außen darauf hingewiesen, dass der Geschmack von Maca Pulver etwas gewöhnungsbedürftig ist und man daher bei den ersten Versuchen mit dem Pulver nur eine sehr kleine Menge probieren soll. Dem kann ich absolut beipflichten. Ich mische das Pulver allerdings gerne in mein Porridge für eine extra Portion Protein und Ballaststoffe. Der intensive Geschmack ist dabei nicht mehr herauszuschmecken, sondern bleibt nur mit einer leichten Note vorhanden, die aber dann auch schon wieder etwas Besonderes ist.

Ansonsten könnt ihr es auch mit einem Glas veganer Milch, Fruchtsaft oder Smoothie trinken.

Wie auch schon beim Bio Green Protein Pulver erwähnt, kann man auch das Macapulver anderweitig anwenden, zum Beispiel in den Riegeln oder Bliss Balls. Oder wie wär’s mit Proteinmuffins?

Bio Weizengras

Das Weizengraspulver hat einen hohen Protein-, Ballaststoff- und Chlorophyllanteil. Somit scheint es zurecht als ein super Food gehandelt zu werden. Allerdings riecht es doch etwas eigen. Die Empfehlung von Feinstoff, es entweder aufgelöst in einem Glas Fruchtsaft oder nur mit etwas Wasser als Weizengras-Shot zu trinken ist also eine sehr wertvolle. Ich bevorzuge ja den Shot, kann aber auch noch hinzufügen, dass es sich in einem Smoothie ebenso gut macht.

Der Hinweis von Feinstoff: das Weizengraspulver ist ein absoluter Muntermacher!

Bio Hanfsamen

Die Hanfsamen von Feinstoff sind bereits geschält. Ich finde, dass sie so um einiges besser schmecken als wenn sie noch nicht geschält sind. Ich verwende sie sehr gerne, um sie zum Beispiel über das Porridge oder auch einen Salat zu streuen.

Prinzipiell sind Hanfsamen sehr vielseitig einsetzbar. Darum bin ich nicht drum herum gekommen, gleich etwas Kreatives auszuprobieren. Ich habe schon öfter selbst Schokolade hergestellt und daher etwas Erfahrung damit. Allerdings bin ich noch nie dazu gekommen, einen Beitrag darüber zu schreiben. Ich habe daher die Gelegenheit mit den Feinstoff-Produkten genutzt und die Hanfsamen hergenommen, um ultimative Protein-Schokolade herzustellen, von der ich mich kaum satt essen kann.

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Zutaten für 12-16 Würfel (je nach Größe):

30g geschälte Hanfsamen (z.B. von Feinstoff)

20g gepuffter Quinoa

60g Rohkakaopulver

7 Esslöffel Kokosöl

6 Esslöffel Ahornsirup

1 Esslöffel Tahina (oder eine andere Nussbutter)

Zubereitung:

Die Hanfsamen und den Quinoa in eine Schüssel geben.

Kokosöl, Ahornsirup und Tahina in einem Topf schmelzen. Dann das Kakaopulver einrühren. Die Masse wird nicht flüssig, sondern es entsteht eine teigige Masse.

Die Kakaomasse nun mit den Hanfsamen und dem Quinoa gut vermischen.

Eine eckige Form, z.B. eine Auflaufform, mit Frischhaltefolie auskleiden. Nun die Masse in die Form einfüllen und fest andrücken. Die Kakaomasse soll sehr kompakt sein.

Nun die Form über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Dann die Schokolade einschneiden. Sobald die erste Bahn oder der erste Würfel herausgelöst ist, kann der gesamte Block mitsamt der Frischhaltefolie aus der Form gelöst werden. Diesen dann in 12-16 gleich große Würfel schneiden. Die Würfel in einem Behälter im Kühlschrank lagern.

Saison: Frühling, Sommer, Herbst, Winter

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