Kiweno-Test Update #1: Mein Befinden nach 4 Monaten

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Wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt, habe ich im Herbst von kiweno die Möglichkeit bekommen, den Nutriscreen zu testen. Nach diesem Versuch sind einige Unverträglichkeiten diagnostiziert worden, die ich dann versucht habe, mithilfe der Therapietipps des kiweno-Teams zu lindern. Seither sind bereits etwa 4 Monate vergangen und deshalb möchte ich euch hier ein kleines Update geben, was sich derweil so getan hat.

Zur Erinnerung: Meine kiweno-Diagnose

Wie in meinem ersten Artikel schon geschrieben, habe ich nach dem Test die Info bekommen, dass ich eine starke Unverträglichkeit für Haselnüsse und Kasein aufweise, ein Protein, das in allen tierischen Milchprodukten enthalten ist. Außerdem reagiere ich mit einer mittleren Unverträglichkeit auf Eier, Hefe und Pfirsiche. Leichte Unverträglichkeiten sind zudem für weitere etwa 14 Nahrungsmittel, vorwiegend Obst- und Gemüsesorten, festgestellt worden.

Was bedeutet die Diagnose für meine Ernährung?

Ich gebe euch hier einen kleinen Überblick, wie man sich nach kiweno hinsichtlich der unterschiedlichen Unverträglichkeitsgrade verhalten sollte:

Starke Unverträglichkeiten: 4-6 Monate kompletter Verzicht
Mittlere Unverträglichkeiten: 2-4 Monate kompletter Verzicht
Leichte Unverträglichkeiten: Rotationsprinzip (Verzehr maximal alle 3-4 Tage)

Wie hat sich die Ernährungsumstellung bei mir ausgewirkt?

Leichte Unverträglichkeiten

Viele der Lebensmittel esse ich nur noch im Rotationsprinzip, das heißt maximal alle 3-4 Tage. Ich muss allerdings sagen, dass das nicht immer zu 100% möglich ist, weil frische Lebensmittel ja sonst schlecht werden, vor allem in einem so kleinen Haushalt wie dem meinigen. Ich habe aber begonnen, Teile der Lebensmittel einfach einzufrieren, um sie dann zu einem späteren Zeitpunkt weiter zu verwenden. Das mache ich zum Beispiel des öfteren mit Champignons, Fenchel oder Zwiebeln.
Ich habe allerdings bemerkt, dass mein Körper nicht auf alle diese leicht unverträglichen Lebensmittel zum gleichen Grad negativ reagiert. Zum Beispiel habe ich das Gefühl, dass Bananen gar kein Problem sind, Dinkel allerdings weniger gut ist.

Mittlere Unverträglichkeiten: Eier und Hefe

Auf Eier und Hefe habe ich 2 Monate lang komplett verzichtet. Vorgegeben war, zwei bis vier Monate au diese Lebensmittel verzichten zu müssen, also habe ich diese Frist auch wirklich eingehalten. Beim Essengehen im Urlaub im Dezember habe ich zum ersten Mal seit der Diagnose ein hefehältiges Produkt gegessen. Zu meiner Überraschung und großer Freude hat mein Bauch nicht rebelliert, das heißt ich hatte keine Schmerzen und auch keinen Blähbauch. Gleiches gilt für die vier anderen Male seither, an denen ich hefehältiges Brot gegessen habe. Ich merke zwar, dass der Körper mit diesem Nahrungsmittel etwas anders umgeht, also dass ihn die Hefe ein bisschen irritiert, aber es mündet nicht mehr in Schmerzen.

Was die Eier betrifft, habe ich keine so gute Erfahrung gemacht. Probiert habe ich sie in Form von Weihnachtskeksen (ohne Milchprodukte). Allerdings kann es auch sein, dass dem Körper der Zucker oder die Mehlsorte nicht bekommen ist. Dem muss ich erst näher auf den Grund gehen. Seither habe ich allerdings keine eihältigen Nahrungsmittel mehr probiert. Ich denke, da braucht der Körper noch etwas Schonzeit. Ich habe allerdings schon vor – und das obwohl ich ethisch alles andere überzeugt davon bin, Eier zu essen – dass ich Eier in absehbarer Zeit einmal probieren werde und zwar ohne jedes andere Lebensmittel, um eruieren zu können, wie der Körper alleine auf Eier reagiert. Ich werde darüber dann in meinem abschließenden Update zum kiweno-Test im April berichten.

Starke Unverträglichkeit: Kasein (Milchprodukte)

Milchprodukte dürfte ich ab jetzt wieder probieren, allerdings habe ich davor etwas Angst. Mein Körper ist extrem sensibel und ich finde es für meine Verhältnisse sehr beachtenswert, dass er mit Hefe ab und zu wieder klar kommt. Ich traue mich aber gerade noch nicht drüber, Milchprodukte wieder zu probieren. Ich denke, dass ich zuerst das Experiment mit dem Ei versuchen und mich erst dann an die Milchprodukte wagen werde.
Es kann aber gut sein, dass ich bereits in der nächsten Zeit in die Situation kommen werde, etwas Kaseinhältiges zu essen, da ich derzeit auf Skiurlaub bin und danach noch ein paar Tage in Frankfurt verbringen werde. Ich bin gespannt, was mein Körper dazu sagen wird, sollte es dazu kommen.
Darüber, wie mein Körper auf Milchprodukte nach der von kiweno verordneten Schonzeit reagiert, werde ich ebenfalls im April berichten.

Übrigens: Kiweno goes Youtube

Kiweno hat übrigens begonnen, Kunden und Kundinnen über deren Befinden nach dem kiweno-Test zu befragen. Ich war eine der ersten, die interviewt wurden. Ein kleiner Ausschnitt davon ist auf Youtube anzusehen. Die vollständige Version wird dann auf der kiweno-Hompage zu sehen sein.
Hier ein kleiner Vorgeschmack:

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