Quinoa Maki und der Mjam Sushi Master

sushi maki quinoa (4)
Ich weiß nicht, ob ihr es schon wisst, aber ich bin ein riesen Fan der asiatischen Küche. Das war allerdings nicht immer so. Als ich zum ersten Mal etwas Asiatisches probiert habe – ich weiß noch genau, das war in einem thailändischen Restaurant am Naschmarkt vor einigen Jahren, ich denke ich war so in etwa 13 Jahre alt – fand ich diese Mischung aus süßen und säuerlichen Aromen einfach nur furchtbar. Ich vermute furchtbar, weil anders. Ich habe zwar schon immer gerne neue Speisen ausprobiert, aber mit dem Asiatischen konnte ich mich zuerst nur ganz langsam vertraut machen. Mittlerweile sind die asiatische Küche und ich sehr gute Freundinnen geworden und darüber bin ich heilfroh, da ich eine Menge Köstlichkeiten verpassen würde, würde ich nie asiatisch essen. Dem Ganzen setzt man aber erst dann die Krone auf, wenn man sich daran wagt, selbst asiatisch zu kochen. Und genau darum soll es im heutigen Post gehen, denn ich teile nicht nur ein leckeres und gesundes Rezept für vegane Quinoa Maki mit euch, sondern stelle euch außerdem den Mjam Sushi Master vor. Ihr wollt wissen was das ist? Na, dann lest doch noch ein Stückchen weiter.

Der Mjam Sushi Master

Der Essensbestelldienst Mjam.at hat zusammen mit Nina von Berries & Passion eine Scrolling Infographik rund um das Thema Sushi entwickelt. Wenn ihr schon immer wissen wolltet, wie denn das Essen mit Stäbchen denn nun wirklich geht, und zwar ohne, dass das Ganze plump und unbeholfen aussieht, oder wenn ihr endlich einmal den Durchblick bekommen möchtet, was denn nun der Unterschied zwischen den vielen verschiedenen Sushi-Sorten ist, dann seid ihr bei dieser Infographik genau am richtigen Ort, heißt sie ja nicht umsonst Sushi Master!
In dem Tool findet ihr außerdem einige Hinweise zu Regeln beim Essen mit Stäbchen und speziell für das Sushiessen. Obwohl ich angenommen hatte, einiges darüber zu wissen, musste ich beim Durchscrollen durch die Infographik feststellen, dass da doch einige Wissenslücken waren. An dieser Stelle ist dann wohl Mjam.at für die Horizonterweiterung zu danken!

Maki mal anders: Maki Sushi mit Quinoa

Eine der Sushi-Arten, die im Mjam Sushi Master vorgestellt wird, ist Maki Sushi. Genau diese Sorte habe ich einige Male versucht, selbst herzustellen. Ich muss zugeben, dass das alles andere als einfach war, da es bei den ersten Versuchen partout nicht klappen wollte, dass sich schöne Rollen formen lassen, die nicht innerhalb von wenigen Sekunden wieder auseinander fallen. Schlussendlich ist es mir aber dann doch gelungen, ein Rezept zu erarbeiten, das ich mit euch teilen kann. Anders als bei herkömmlichem Maki Sushi besteht meine Version nicht aus weißem Reis und Fisch oder einer Sorte Gemüse, sondern aus Quinoa und mehreren Gemüsesorten zugleich. Das macht diese Version nicht nur gesünder, sondern in Geschmack und Konsistenz der Füllung abwechslungsreicher.

Zutaten für 5 Rollen:
5 Noriblätter
200g Quinoa (ungekocht)
4 Teelöffel Kokosblütenzucker
8 Teelöffel Reisessig (am besten brauner Reisessig)

Mein Füllvorschlag:
1/2 Gurke
1 große Karotte
Buchweizensprossen

Sonstige Füllmöglichkeiten:
Avocadostreifen
Zucchinistreifen
Stangenselleriestreifen
Rote Rüben Streifen

sushi maki quinoa (3)
Zubereitung:
Den Quinoa zuerst mit der 2 1/2 fachen Menge Wasser bissfest kochen. Das dauert ca. 15 Minuten. Danach vollständig auskühlen lassen. Ich bereite den Quinoa schon gerne am Vorabend vor, sodass er wirklich ganz kalt ist.
Den Reisessig mit dem Kokosblütenzucker mischen und dann unter den ausgekühlten Quinoa mengen und beiseite stellen.
Die Kerne der Gurke mit einem Esslöffel entfernen und die Gurke dann in Streifen schneiden. Die Karotte schälen und in feine Stifte schneiden.
Nun eine Bambusmatte auf die Arbeitsfläche legen und ein Noriblatt mit der glänzenden Seite nach unten darauf legen. Den Quinoa aufstreichen und am hinteren Ende der Längsseite 2 cm frei lassen. Nun etwa 2 cm vom vorderen Rand entfernt etwas Gurke, Karotte und Sprossen platzieren. Das hintere freie Ende mit etwas Wasser bestreichen. Dies bewirkt, dass das Noriblatt am Ende zusammenhält. Dann das Noriblatt mithilfe der Bambusmatte fest einrollen. Die Rolle auf einem Teller platzieren und mit den übrigen Blättern genauso verfahren.
Die fertigen Rollen nun für etwa 10 Minuten in den Kühlschrank geben und danach mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden.
Mit Erdnusssauce oder Tamari servieren.

Tipp: Sprossen machen sich im Maki nicht nur geschmacklich gut, sondern sie sind unglaublich gesund. Ich ziehe mir meine Sprossen für gewöhnlich das ganze Jahr über selbst, aber vor allem in Bio-Supermärkten bekommt man häufig verschiedene Sprossen zu kaufen.

Saison: Frühling, Sommer, Herbst, Winter

Previous Post Next Post

You Might Also Like

1 Comment

  • Reply Oliver Freitag, 04UTCFri, 04 Mar 2016 11:24:10 +0000 4. März 2016 at 11:24

    Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Als alter Sushi-Liebhaber kann ich gar nicht anders.

  • Leave a Reply

    *