Kiweno-Test Update #2: Mein Befinden nach 6 Monaten

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Es sind schon wieder fast 2 Monate seit meinem ersten kiweno-Update vergangen. Deshalb gibt’s jetzt den zweiten und letzten Bericht seit meiner Anwendung der Therapievorschläge, die von kiweno auf Basis meiner Testergebnisse vorgeschlagen worden sind. Ich denke, meine Neuigkeiten sind gar nicht so schlecht, wenn sie auch durchaus besser sein könnten…

Zur Erinnerung: Mein Update # 1

In meinem Post zum ersten Update habe ich darüber geschrieben, wie es mir dabei geht, wieder Hefe und Eier zu essen, die ich ja drei Monate aus meiner Ernährung ausgeschlossen hatte. Ausständig geblieben ist jedoch meine Erfahrung mit dem Verzehr von Kasein, einem Milcheiweiß, das in allen Milchprodukten zu finden ist. Auch auf Haselnüsse musste ich länger verzichten als auf Eier oder Hefe. Was es damit auf sich hat, werde ich euch jetzt ebenfalls endlich berichten.
Den ganzen Beitrag zum Update Nummer 1 findet ihr hier.

Die Entwicklung der starken Unverträglichkeiten

Starke Unverträglichkeit No. 1: Kasein

Milchprodukte habe ich Ende Februar zum ersten Mal wieder probiert und mein Körper war alles andere als erfreut darüber. Er hat mit den üblichen, alt bekannten Symptomen wie Blähbauch und Bauchschmerzen reagiert. Ich war dann wirklich ein bisschen enttäuscht.
Im März habe ich ein weiteres Mal Kasein in Form von Schafskäse und etwas Joghurt gegessen. Danach hatte ich allerdings keinerlei Beschwerden. Woran es also liegt, dass ich mich einmal wohl und einmal unwohl fühle, nachdem ich Milchprodukte gegessen habe, weiß ich nicht. Vielleicht hatte es im Februar auch gar nichts damit zu tun. Hierbei bleibt ein großes Fragezeichen bestehen beziehungsweise die Vermutung, dass der Körper wohl je nach seiner jeweiligen Tagesverfassung etwas anders reagiert. Zudem muss ich festhalten, dass ich seit Anfang März Probiotika einnehme, das heißt, es könnte sein, dass sich diese ebenfalls positiv auf mein Verdauungssystem auswirken.
Mein Fazit: Es ist wohl immer das Beste, an jedem Tag von neuem in sich hinein zu hören und versuchen, wahrzunehmen, welche Nahrungsmittel am jeweiligen Tag für den eigenen Körper gut sein werden. Wie das gehen soll? Naja, mit ein bisschen Übung. Bei mir gibt es zum Beispiel Tage, an denen ich das Gefühl habe, dass ich ausschließlich Gekochtes und Warmes zu mir nehmen kann, sowohl beim Essen als auch was die Getränke betrifft. Dann gibt es wieder andere Tage, an denen es sich gut anfühlt, eine Scheibe kaltes Brot mit Aufstrich zu essen, was ich mir an manchen anderen Tagen überhaupt nicht vorstellen kann, weil ich den Eindruck habe, das würde mir nicht gut bekommen. So werde ich es wohl auch mit Kaseinhältigem halten. Die Tage, an denen ich mich so gut und wohl in meiner Haut fühle, dass ich mir sicher bin, dass mir die Milchprodukte nichts anhaben können, werden sich zwar bestimmt in Grenzen halten, aber solche Tage wird es doch auch ab und an geben und dann wird es in Ordnung sein, ein Stück Ziegenkäse – oder worauf ich dann auch immer Lust habe – zu essen.

Starke Unverträglichkeit No. 2: Haselnüsse

Tja, was Haselnüsse betrifft kann ich nur sagen: Oups. Und das gleich mehrere Male. Ich habe wirklich auf alle Unverträglichkeiten sehr genau geachtet, um die Zeit der Abstinenz genau einzuhalten. Bei Haselnüssen war das leider ein bisschen anders.
Einerseits liegt das daran, dass ich erst einen Monat nach Erhalt der Testergebnisse von kiweno kontaktiert worden bin, dass ein Nahrungsmittel im System falsch kodiert worden ist. Das waren die Haselnüsse. Ursprünglich hieß es nämlich, ich würde sie perfekt vertragen. Das war allerdings ein Eingabefehler und so habe ich nachträglich noch erfahren, dass tatsächlich eine starke Unverträglichkeit vorliegt.
Von da an habe ich auch auf die Haselnüsse verzichtet. Und dann kam Weihnachten. Und ohne näher zu überlegen, habe ich zwar ei- und milchfreien Lebkuchen gegessen, aber übersehen, dass Haselnüsse im Teig enthalten waren. Das Blöde ist, dass es nicht bei einem einzigen Stück Lebkuchen geblieben ist. Im Gegenteil. Es waren einige, wenn nicht sogar unzählige, einfach deshalb, weil gefüllter – mit Trockenobst, einem meiner großen Laster – Lebkuchen einfach mein Lieblingsweihnachtsgebäck ist. Das ist der Grund dafür, dass ich noch bis Juni auf Haselnüsse verzichten muss. Ich hoffe, dass es diesmal ohne einen solchen Zwischenfall klappt.

Mein Fazit von der kiweno-Therapie

Worüber ich jetzt aber wirklich froh bin ist die Tatsache, dass das Essengehen in Restaurants wieder viel einfacher ist. Von nun an muss ich nicht mehr ständig nachfragen, welche Inhaltsstoffe enthalten sind und mir außerdem nicht mehr schwer tun, überhaupt irgendetwas annähernd Passendes auf der Speisekarte zu finden. Im Alltag beziehungsweise beim eigenen Kochen war es überhaupt nicht schwierig, mich an die Vorschläge von kiweno zu halten. In Cafés und Restaurants war das aber oft alles andere als ein Honigschlecken. Ich werde zwar immer noch aufpassen, was drinnen ist und die Nahrungsmittel oder Speisen vorziehen, von denen ich weiß, dass ich sie gut vertrage, aber die Strenge, die ich während der Therapie an den Tag legen musste, ist jetzt nicht mehr nötig.
Durch den Test von kiweno hatte ich die Möglichkeit, meinen Körper wieder ein Stückchen besser kennenzulernen und das ist, davon bin ich überzeugt, immer wieder eine sehr gute Erfahrung, wenn auch manchmal mühsam oder ernüchternd. Ich bin aber froh, zu wissen, auf welche Lebensmittel ich tendenziell schlechter reagiere und weiß im Notfall, woher etwaige Schmerzen oder Unwohlsein kommen könnten.

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