Apps für den Körper, das Gewissen und die Umwelt

organic creams
Vor nicht allzu langer Zeit habe ich begonnen, mich ein bisschen näher darüber zu informieren, was in meinen Kosmetikprodukten eigentlich drinnen ist. Die Erkenntnis: schockierend. Daraufhin habe ich in meinem Badezimmer so einiges geändert. Was genau mir aufgefallen ist und was ich wie geändert habe, könnt ihr hier nachlesen.

Lange war mir nicht bewusst, was in herkömmlicher Kosmetik so drinnen ist, oder viel mehr: was herkömmliche Kosmetik potentiell anrichten kann. Nach einem netten Plausch bei Kaffee mit Mandelmilch mit meiner Blogger-Freundin Anna-Sophie von www.healthyannafidschi.com im Winter bin ich dann auf zwei Apps gestoßen, die mich zu größerer Einsicht gebracht haben. Das Erschreckende ist nämlich, dass viele Produkte, die nicht ökologisch produziert und zertifiziert sind, schädliche und potenziell krebserregende Stoffe enthalten. Angefangen bei Zahnpasta über Duschgel bis hin zu Lippenstift.
Ich habe daraufhin mein Badezimmer radikal ausgemistet und statt altbekannten Kosmetikmarken ökologische Schminksachen, Duschgels, Haarshampoos & Co erstanden. Ich fühle mich mit diesen Produkten viel wohler, da ich weiß, dass sie, sofern ich sie dermatologisch vertrage, mir nicht schaden. Ein weiteres Plus für viele meiner Leserinnen und Leser, wie ich annehme: die ökologischen Kosmetika, die ich kenne, sind vegan. Heißt: gut für den eigenen Körper, gut für die Tierwelt, gut für die Umwelt.
Ein wertvoller Nebeneffekt ist außerdem, dass ökologische Kosmetik umweltfreundlicher ist als herkömmliche. Das fängt an beim Herstellungsmaterial und geht bis zu den Inhaltsstoffen, denkt man an die Problematik bezüglich Mikroplastik in herkömmlichen Duschgels & Co.
Wen die Neugier auf die Apps jetzt gepackt hat, der sei nicht mehr länger auf die Folter gespannt:

  • Codecheck
  • ToxFox

Die beiden Apps funktionieren so, dass entweder ein Barcode gescannt oder auch manuell nach Produkten gesucht werden kann. Ich konnte in den Systemen auch so ziemlich alle Produkte, die ich ausrangiert habe sowie alle jene Kosmetika, die ich im Geschäft in der Naturkosmetikabteilung neu erworben habe, finden und vergleichen. Es mag vielleicht im ersten Moment mühsam erscheinen, alles zu scannen oder zu suchen, man hat aber sehr schnell den Dreh raus. Ich wechsle außerdem kaum unter Produkten, sondern bleibe einem treu, sobald ich eines gefunden habe, das meinen Vorstellungen entspricht und meine Haut gut verträgt. Deshalb war es für mich auch nur ganz am Anfang nötig, den Inhaltsstoffen und den Auswirkungen der Produkte näher nachzugehen, da ich jetzt weiß, welche Kosmetika keine schädlichen Stoffe enthalten und somit beim Einkauf sicher sein kann, welche Produkte ich kaufen kann, ohne ein mulmiges Gefühl haben zu müssen.

Solltet ihr einen Überblick haben wollen, welche Produkte aus dem Bereich der Naturkosmetik meine Favoriten geworden sind, dann hinterlässt doch bitte unten einen Kommentar. Bei Bedarf schreibe ich gerne einen Blogpost, in dem ich aufliste, was ich am liebsten verwende!

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2 Comments

  • Reply KatinkA Montag, 23UTCMon, 23 May 2016 13:19:14 +0000 23. Mai 2016 at 13:19

    Hallo! Seit kurzem nutze ich auch die App ‚Codecheck‘, aber eher für Lebensmittel (Thema: Palmöl). Dank deines Artikels habe ich damit auch mal mein Bad „gescannt“ und war echt erschrocken, was ich da alles so habe und nutze. Welche Kosmetika kannst du denn bisher empfehlen?

    • Reply thegreenbowl Montag, 23UTCMon, 23 May 2016 18:18:02 +0000 23. Mai 2016 at 18:18

      Liebe Katrin,
      freut mich, dass du mit meinem Artikel etwas anfangen konntest! Mir ist es genauso gegangen, als ich mein Bad durchgecheckt habe. Ich habe vor, einen eigenen Blogpost hochzuladen, in dem ich meine Artikel/Marken vorstelle, die ich gerne mag und die preiswert sind! Ich hoffe, da ist dann etwas für dich dabei :-)

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