DIY Obst-Grußkarten

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Anfang Mai habe ich es mir so richtig gut gehen lassen: Laufen gehen, Workouts, viel Yoga, gutes Essen, Rezeptentwicklungs-Sessions und: Basteln! Das hatte ich schon ewig nicht mehr gemacht. Das war wohl der Grund, warum ich es doppelt genossen habe, die sündteuren Malfarben und die tausend Pinsel aus der Schulzeit wieder hervorzuholen und mich damit auszutoben. Wie könnte es anders sein, hatte meine kleine Malsession aber doch etwas mit Essen zu tun. Einiges ist auf dem Titelbild schon erkennbar, näheres könnt ihr hier in diesem Blogpost nachlesen!

Grußkarten selber machen

Kennt ihr noch den guten alten Kartoffeldruck? Ja? Wie schön, dann ist ja schon fast fertig erklärt, wie die Gestaltung meiner Grußkarten funktioniert. Trotzdem gebe ich euch gerne einen genaueren Überblick.

DIY Grußkarten: Was ihr braucht

  • alte Kartoffeln
  • Wasserfarben
  • Pinsel unterschiedlicher Stärke
  • Ein Glas mit Wasser zum Eintunken der Pinsel
  • Leere Schreibkarten / Postkarten / Billets
  • Zeitungspapier als Unterlage

Habt ihr die obigen „Zutaten“ beisammen, kann’s auch schon los gehen. Ich habe mich für drei unterschiedliche Motive entschieden, weil es mir sonst wohl zu langweilig geworden wäre. Freilich ist der Spielraum für noch mehr Motive fast unbegrenzt, der Kreativität kann also freien Lauf gelassen werden!

Ich finde, die Grußkarten eignen sich wirklich für viele Anlässe, besonders aber für Geburtstage und als kleine Aufmerksamkeit.

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DIY-Grußkarten: Anleitung

Wassermelonen-Motiv:
Für die Wassermelonen eine Kartoffel vierteln, die Seite bemalen und aufdrucken. Man kann auch dreieckige Melonenstücke drucken. Dafür einfach die Kartoffel noch einmal auseinander schneiden.
Die Schale und die Kerne werden mit einem dünnen Pinsel aufgemalt.

Apfel-Motiv:
Für den Apfel eine Kartoffel halbieren, die Schnittfläche bemalen und aufdrucken. Stängel und Blätter mit einem dünnen Pinsel aufmalen.

Zitrus-Motiv:
Dieses Motiv braucht ein bisschen mehr Arbeit. Die Kartoffel muss nämlich eingeschnitzt werden. Dafür ein spitzes Messer hernehmen. Im Idealfall ist das Messer auch ein bisschen gekrümmt, dann geht es besonders leicht.
Die Kartoffel vierteln und auf der Schnittfläche einritzen, sodass der Druck aussieht, wie eine Zitronen- oder Mandarinenspalte. Die Fläche dann bemalen und drucken.

Ein paar Tipps:
Die Wasserfarben trocknen sehr schnell. Trotzdem unmittelbar nach dem Drucken aufpassen, dass nichts verwischt.

Es kann sein, dass sich das Papier ein bisschen wölbt, vor allem wenn es nicht extra dick ist. In dem Fall die Karten, sobald sie getrocknet sind, stapeln und über Nacht zwischen dicke Bücher legen, um sie zu pressen.

Die Motive sind unerschöpflich. Das Schnitzen eignet sich super für besonders hübsche Drucke! Probiert einfach aus!

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