Mein Wort für 2017 & Silvestermenü

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Ich bin vor ein paar Tagen auf einen wunderbaren Beitrag von The Yoga Affair gestoßen, wo Bloggerin Elvira einen tollen Alternativvorschlag zum Neujahrsvorsatz vorstellt: ein Wort, das ein Wegweiser fürs kommende Jahr sein soll. Das Wort funktioniert dann wie ein Mantra, an das man sich immer wieder erinnern soll/kann, und das auch in ganz unterschiedlichen Situationen.
Bei mir hat es einen ganzen Tag und einen Blogbeitrag gedauert, bis ich erste Ideen für „mein Wort“ hatte. Meine Überlegungen und einen Überblick darüber, was bei mir dieses Jahr an Silvester auf den Tisch kommt, gibt es in diesem Beitrag. (Hint: Slow Food!)

Seit Herbst habe ich mich etwas intensiver mit Yoga beschäftigt: ich habe eine Ausbildung zum „Kids Yoga Teacher“ bei KiddingAroundYoga absolviert und plane seither meine 200hr-Ausbildung, die ich im Sommer machen möchte. Außerdem lese ich nicht selten Yogablogs. Meine Facebook-Startseite ist also nicht mehr nur voll mit News von Foodblogs (und gelegentlich Meldungen von österreichischen Tageszeitungen), sondern auch mit Neuigkeiten von all den Yogablogs, denen ich mein Like gegeben habe. Auch The Yoga Affair ist einer davon. Von dort stammt die Idee mit dem „Wort für 2017“.
Ich habe eine Zeit lang gegrübelt, weil es ja ein Wort sein soll, das für viele verschiedene Dinge und Situationen stehen kann. Hier ein paar Wörter, die mir so in den Sinn gekommen sind:

  • Präsenz
  • Minimalismus
  • Langsamkeit
  • Leichtigkeit

…man sieht schon, meine Gedanken kreisen um etwas ganz Bestimmtes, das ich in einem Wort zu fassen versuche: Entschleunigung, Ruhe, Achtsamkeit, Stresslosigkeit, usw. Ich beziehe das nicht nur auf Berufliches (= alles, was mit meinem Studium zu tun hat), sondern auch auf alle anderen Ebenen meines alltäglichen und auch nicht ganz so alltäglichen Lebens: Freundschaften, Beziehungen, Familie, Freizeit, Haushalt, Bloggen, Sport, Ernährung, Studium sowie berufliche und studientechnische Pläne. Ganz wesentlich ist, im Hier und Jetzt zu denken und zu leben, kleine Dinge wertzuschätzen, nicht alles auf einmal machen zu wollen, mir nicht zu viel vorzunehmen, auf mich zu achten, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe (auf unterschiedlichsten Ebenen), Zeit mit den Menschen zu verbringen, die mir wichtig und sie dies auch wissen zu lassen.
Das letzte Jahr war, wie auch das Jahr davor, nicht mein bestes. Ich finde es zwar super, dass so viel positive Energie auf unterschiedlichsten Blogs umherschwirrt und möchte diese Schwingungen auch auf meinem kursieren wissen, trotzdem finde ich, dass auch Sätze wie „mein letztes Jahr war nicht berauschend“ Platz finden dürfen, sofern es wirklich das ist, was man fühlt, wenn man zurückschaut und nachspürt, wie sich die Gedanken ans vergangene Jahr anfühlen.
Ob mein Wort, das ein gutes Jahr begleiten soll, eines der obigen wird, kann ich noch nicht sagen – ich schätze, das werde ich kurz vor Mitternacht entscheiden. Eines steht aber fest: das Wort wird eine meiner Wände in der neuen Wohnung zieren, damit es als Mantra immer präsent und sichtbar ist. Wie das dann aussieht, zeige ich euch nächste Woche auf meinem Instagram-Account!

Was zu dir gehört wird zu dir kommen

Als erste Hilfesteller für ein positives und wenig gestresstes Mindset helfen mir die schönen Sprüche auf den YogiTea-Teebeutel. Heute hat mir mein Glückstee-Beutel folgendes mitgeteilt: „Was zu Dir gehört wird zu Dir kommen“. Dann hoffe ich mal, dass der Teebeutel Recht behält und sich vieles von selbst gut ergibt, ohne dass man sich groß stressen und sorgen muss!

Hast du schon Ideen für ein Wort, das dich durchs Jahr begleiten soll? Oder bleibst du doch der Formulierung von Vorsätzen treu? Hinterlasse doch einen Kommentar, was dir fürs neue Jahr durch den Kopf geht!

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Nun aber noch, wie versprochen, einen kleinen Einblick, was bei mir dieses Jahr an Silvester auf den Tisch kommt:

Silvestermenü

Dieses Jahr feiere ich mit meiner engsten Freundin und ehemaligen Mitbewohnerin (ehemalig seit erst 2 Wochen!) – nur wir zwei. Wir lassen das vergangene Jahr ausklingen und stoßen auf eine ganz neue Zeit an, die bei uns vor allem auch dadurch markiert wird, dass ich ausgezogen bin und wir nun nicht mehr Küche und Bad miteinander teilen.
Wir schätzen beide gutes Essen und nehmen uns dafür gerne viel Zeit. Darum gibt es auch eine Menge verschiedene Dinge, die wir den Abend über gemeinsam genießen können. In einer Restaurant-Speisekarte würde man vermutlich Folgendes zu lesen bekommen:

  • Kürbis-Ingwer-Cremesuppe
  • und

  • Antipasti-Variation mit warmem Fladenbrot

Ich bin dafür am Kutschkermarkt in Wien einkaufen gegangen, um frische beziehungsweise offene Zutaten und Speisen zu bekommen.
In die Suppe kommen rein: Kürbis, frischer Ingwer, Kokosmilch und verschiedenste Gewürze
Die Antipasti-Variation setzt sich zusammen aus:
…vom Markt: zweierlei Oliven (schwarz und grün), Bio-Ziegenkäse in milder Salzlake, frische Petersilie (zum Garnieren), arabisches Fladenbrot
…aus eigener Küche: marinierte Champignons (Rezept von meiner lieben Oma), Tomaten-Paprika-Letscho, Erbsenaufstrich, grün-bunter Salat mit Honigdressing

Wir haben uns dazu entschieden, auf Nachspeise zu verzichten. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mit dieser Entscheidung zufrieden bin. Es kann daher sein, dass ich noch eine kleine, fruchtige Nachspeise zaubern werde.
Fehlen dürfen außerdem nicht: guter Wein und ein Gläschen Sekt. Immerhin ist Silvester!

Ich wünsche euch einen guten Rutsch und möchte mich an dieser Stelle bei euch fürs Lesen meines Blogs und Kommentieren hier und auf den Social Media Kanälen bedanken! Ich hoffe, wir sehen, lesen oder hören uns auch im neuen Jahr!

Hast du den Wunsch, im neuen Jahr über ein konkretes Thema zu lesen oder eine bestimmte Speise gesünder oder pflanzenbasierter gestaltet zu haben? Dann lass es mich wissen und schreibe mir entweder per Mail an lisa@thegreenbowl.at oder hinterlasse einen Kommentar!

Schöne Grüße und einen angenehmen Jahreswechsel,
Lisa

XOXO

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