Natur-Deo von ACHSELKUSS im Test

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Vor kurzem habe ich in meinem ersten Beitrag über österreichische Labels angekündigt, einen Produkttest der Deocremes von achselkuss zu veröffentlichen. Hier ist er nun endlich!

Jahrelang habe ich Deosticks oder Deo-Roller herkömmlicher Marken verwendet (Bébé Young Care, Rexona & Co.). Im vergangenen Jahr bin ich dann komplett auf Naturkosmetik umgestiegen und vorwiegend einen Deo-Roller von Lavera verwendet, mit dem ich wirklich recht zufrieden war: sehr dezenter Duft und ohne schädliche Stoffe. Ich bin dann im Dezember auf achselkuss aufmerksam gemacht worden, eine Wiener Marke für Natur-Deocremes und gleich mal ausprobiert.

Über achselkuss
Achselkuss ist ein One-Woman-Unternehmen mit Sitz in Wien. Angefangen hat alles mit der Unzufriedenheit der Gründerin Eva mit den Naturdeos, die in den Drogeriemärkten erhältlich waren. Irgendwie haben die alle nicht richtig funktioniert, weshalb Eva kurzerhand beschlossen hat, ihr Deo selbst herzustellen. Nach langem Tüfteln an der Rezeptur ist dann die achselkuss-Deocreme entstanden, die Eva nicht ungeteilt lassen wollte und den Verkauf der Deocremes gestartet hat. Gut für uns, würde ich sagen, denn die Deocremes können so einiges!
Das waren Evas Kriterien, die eine perfekte Deocreme von achselkuss erfüllen musste:

  • es muss garantiert den ganzen Tag geruchsfrei halten
  • es darf keine Flecken auf der Kleidung hinterlassen
  • es muss vegan und tierversuchsfrei sein
  • es soll in Österreich produziert werden
  • es soll gute Rohstoffe beinhalten
  • es darf kein Aluminium und andere schädliche Stoffe enthalten
  • es darf kein fettiges Gefühl auf der Haut hinterlassen

Es gibt derzeit 4 verschiedene Duftrichtungen – dafür werden ätherische Öle aus biologischem Anbau verwendet – und weitere sind in Planung. Da ich, wie oben schon angedeutet, nur sehr dezente Düfte bei Deos (und übrigens auch bei Haar- und Körpershampoos/-seifen) haben will, habe ich die Natur-Version getestet. Andere derzeit erhältliche Duftrichtungen sind Lavendel, Orange und Monoi.

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Man sieht am Bild oben, dass die Kriterien bezüglich guter Inhaltsstoffe erfüllt werden. Drinnen sind nämlich: Sheabutter, Speisesoda, Kokosöl, Maisstärke, Mangobutter, Mandelöl, Zinkoxid. Vergleiche ich das mit meinem Lavera-Deo, muss ich erkennen, dass auf dem Deo-Roller von Lavera eine viel, viel, viel längere Liste an Inhaltsstoffen angegeben ist. Zu sehen, dass man auch viel weniger auf die Haut drauf geben kann, um mindestens ein so gutes Resultat zu erleben, ist schon eine ziemlich gute Sache!
Was ich an den Deocremes außerdem noch schätze ist das Gefühl, das man nach dem Auftragen hat. Deo-Roller sind sehr feucht, weshalb man doch ein bisschen warten muss, bis es getrocknet ist. Hier ist das anders, weil das Gefühl nicht feucht ist und die Creme schneller einzieht als die Flüssigkeit vom Deo-Roller. Daumen hoch hierfür!
Schade ist, wie auch auf der Homepage von achselkuss vermerkt, dass das Deo nicht in Glastiegeln angeboten wird bzw. angeboten werden kann. Die Dosen sind allerdings recht hübsch, weshalb man sie nach dem Auswaschen gut wiederverwenden kann. Ich verwende solche kleinen Dosen (wie z.B. auch leere KUSMI-Tea Dosen) gerne als Behälter für offene Gewürze. Sie lassen sich gut stapeln und halten dicht, zudem ideal für einen Zero-Waste-Einkauf in einem verpackungslosen Supermarkt.

Mein Resümee: ich bin auf jeden Fall mehr überzeugt als von den Naturdeos, die ich bisher verwendet habe. Es sind zwar beide Verpackungen aus Plastik, aber mit dem Unterschied, dass man die Dosen der Deocreme für etwas anderes wiederverwenden kann, die Behälter der Deo-Roller allerdings nicht. Zu wissen, dass die Creme auch noch in Österreich hergestellt wird, macht das Ganze noch ein ganz großes Stück besser! Meine Empfehlung für achselkuss gäb’s also auch ohne diese Kooperation, garantiert!

*in Kooperation mit achselkuss

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