Ein Interview mit Yogaria-Gründerin Magdalena Hesser

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Heute habe ich etwas ganz Besonderes für euch: ein exklusives Interview mit Magdalena Hesser, Jungunternehmerin in Wien. Sie hat Anfang März ihr Yogastudio in der Strozzigasse im 8. Bezirk mit dem Namen „Yogaria“ eröffnet. Entstanden ist die Idee vor etwas mehr als einem Jahr, aber damals war das noch ein Traum und Lena hat (unter anderem mit mir) darüber im Sinne von „irgendwann mal“ gesprochen. Dass „irgendwann mal“ schon jetzt ist, hatte sie sich damals nicht gedacht. Aber oft kommen die Dinge halt anders, als man zunächst vermutet.
Ich besuche selbst sehr gerne Lenas Stunden – ich hatte außerdem das Vergnügen, Versuchskaninchen während ihrer Ausbildungszeit zu sein – und möchte euch daher einladen, auch einmal in der Yogaria vorbei zu schauen. Wie das Konzept dahinter aussieht, erfährt ihr in diesem Interview!

Lisa: Bitte erzähl uns doch mal wer du bist und was du machst!

Lena: Wenn ich sagen würde, ich bin Yogini aus ganzer Leidenschaft, dann klingt das doch irgendwie aufgelegt und manche Leserin und mancher Leser werden sich fragen: „Na was denn sonst, wenn sie ein eigenes Yogastudio hat!?“. Deswegen antworte ich diese Frage gerne mit: Hauptberuflich bezeichne ich mich als Genussmensch. Das Wort Genuss beinhaltet für mich all das, was auch Yoga für mich ist: Ein ganzheitliches System, welches uns hilft, die Sinne für all das zu schärfen, was wir oftmals vergessen: Den „wirklichen“ Bezug zu uns selbst. Yoga ist für mich das Üben in bewusster Achtsamkeit mit sich selber, seinem Umfeld und der Natur.

Nach Abschluss meines Studiums Anfang des Jahres (Juhuuuuuu!!!) bin ich jetzt unerwarteterweise Jungunternehmerin. „Paaaaatsch“, einfach ins kalte Wasser bin ich geworfen worden. Nebenbei arbeite ich noch in der Kulinarik, gebe Kochkurse und Genusstouren, bzw. Foodtouren auf Englisch für „Foodies with passion“.

Lisa: Genuss auf vielen Ebenen also! Aber zunächst zum Yoga: seit wann machst du Yoga und was bedeutet es für dich?

Lena: Ich kann mich noch an mein Auslandsjahr in Frankreich erinnern, wo ich die Chance gehabt hätte, einen Yogakurs in meinem Ort zu besuchen. Damals konnte ich gar nichts damit anfangen (vielleicht auch deswegen, weil es mein Gastdaddy ein bisschen ins Lächerliche gezogen hat – er spielt Golf ), hab mich für Volleyball entschieden.
Zurück in Österreich habe ich dann am USI mit Yoga begonnen. Das war 2011. Also praktiziere ich mittlerweile seit 5 ½ Jahren.
Yoga bedeutet für mich…alles. Mein ganzes Leben ist gefüllt von Yoga. Nicht nur auf der Matte, sondern auch im Alltag versuche ich das umzusetzen, was Yoga uns lehrt: Bewusstheit in allem, was man macht, sich in Zufriedenheit üben, die Balance zwischen Spannung und Entspannung finden und halten, sich selber und seinen Körper schätzen und wahrnehmen und alle Momente, egal, ob freudige oder traurige, annehmen, sie leben und an ihnen wachsen.

Lisa: Und was ist denn nun die Yogaria?

Lena: Die Yogaria soll ein Platz sein, wo sich jede Yogini und jeder Yogi und all jene, die sich darin versuchen möchten, entfalten können und aufgehoben fühlen soll.
Wir sind ja hier in der Landeshauptstadt Wien, wo Yoga mehr als Einzug genommen hat und sich die eine oder der andere (gerechtfertigterweise) fragen wird, warum denn jetzt noch ein Yoga-Studio?! Und nein, ich werde nicht antworten mit: „Dieses hier ist anders.“ Das darf dann jede und jeder für sich selber entscheiden. Für mich persönlich ist es dennoch etwas Anderes. Ich habe noch kein Yogastudio für mich gefunden, wo das Ziel nicht nur die aktive Yogapraxis auf der Matte ist, sondern auch das bewusste Verweilen vor Ort in entspannter Atmosphäre eine wichtige Rolle spielt.

Lisa: Welches Konzept steht denn also hinter dem Studio? Kannst du deine Idee näher beschreiben?

Lena: Yoga als ganzheitliches Konzept und mit allen Sinnen erfassen – das ist das Grundkonzept in ein paar wenigen Worten ausgedrückt. Schöne Farbspielereien, Musik, angenehmer Duft, leckere Snacks und die Asana-Praxis sprechen all deine Sinne, die einen ganz wichtigen Teil von dir und deinem Körper ausmachen, an. Außerdem ist die Idee, Yoga, Gemeinschaft und Gemütlichkeit zu verbinden. Die Asana-Yogapraxis ist der Part, wo du dich ganz auf dich konzentrieren kannst/sollst, um dich dann danach, wenn du das möchtest, mit anderen auszutauschen. Außerdem wird es nach und nach auch gesunde Snacks geben, die ich selber zubereiten werde – also das ganze Wohlfühlprogramm – und ich habe auch vor, einen kleinen Handel mit lokalen Produkten aller Art, passend zum Yogalifestyle, aufzubauen und mit regionalen ProduzentInnen zu kooperieren. Ideen/Wünsche/Anregungen sind also immer willkommen!

Mein Ziel ist es, die persönliche Atmosphäre dieses Platzes beizubehalten, denn das ist auch das, was die KundInnen sehr an der Yogaria schätzen. Es ist kein Studio, wo du „unbemerkt“ auf deine Matte hüpfst und dann wieder gehst (so viel Platz ist gar nicht dafür), sondern von allen Seiten zugequatscht wirst. Nein, natürlich ist es nicht so schlimm. Jede und jeder ist natürlich auch dazu eingeladen, diesen Platz für sich zu entdecken und zu genießen. Die Yogaria soll ein Platz zum „aus dem Alltag austreten“ und zum „gemeinsamen Alleinsein“ sein.

Lisa: Und wer kann das Angebot der Yogaria nutzen?

Lena:
Gute Frage! Mit der Eröffnung der Yogaria habe ich mir einen Traum erfüllt (aus dem ich gefühlt erst sehr langsam aufwache und in die Realität plumpse) und eigentlich habe ich keine spezifisch vordefinierte Zielgruppe. Primär möchte ich alle in das Studio einladen, die Energie tanken möchten, für einen Moment alles andere vergessen möchten. Die Yogaria soll ein Platz sein, wo positives Karma verbreitet wird, von dem sich jede und jeder ein bisschen etwas einpacken kann.
Wir bieten neben den regulären Yogastunden auch Yoga für Schwangere, für Mamas mit ihren Babies, StudentInnenyoga, bald auch Yogastunden in Englisch, etc. an. Und auch Männer sind herzlich willkommen! Also: Die Pläne sind groß und ich freue mich aus tiefstem Herzen auf diesen neuen Weg.

Lisa: Vielen lieben Dank für das Gespräch, Lena!

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Zum Abschluss ein Tipp:
Bis Ende März gibt’s ein Willkommens-Special in der Yogaria mit vergünstigten Preisen. Early Birds werden also nicht nur durch eine tolle Yoga-Erfahrung belohnt, sondern auch mit einem kleinen Spar-Goodie!

Zur Homepage der Yogaria geht’s hier: www.yogaria.at

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1 Comment

  • Reply Zu Gast bei The Green Bowl | | Yogaria Mittwoch, 22UTCWed, 22 Mar 2017 14:45:59 +0000 22. März 2017 at 14:45

    […] Auf jeden Fall haben wir für ihren Blog ein Interview gemacht, welches ich nun mit dir und der Welt teilen möchte. […]

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