Juicer, food processor and blender. What’s the difference?

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Schon länger hat es mich in den Fingern gejuckt und wollte etwas darüber schreiben, auf welche unterschiedliche Art Entsafter, Mixer und Küchenmaschine denn eigentlich arbeiten. Fakt ist aber, dass ich mich die jeweiligen Arbeitsweisen nicht im Detail kenne, ich weiß nur was rauskommt. Glücklicherweise hat sich Tom von www.toms-barstuff.de Bereit erklärt, das für mich zu übernehmen und schreibt hier darüber, was man erwarten kann, wenn man Entsafter, Küchenmaschine oder Standmixer verwendet.
Äpfel, Möhren, Trauben: entsaftet oder püriert sind sie nicht nur lecker, sondern auch gesund. Sie enthalten wichtige Nährstoffe und Vitamine, wirken anregend auf den Kreislauf und stärken das Immunsystem. Eine besonders hohe Qualität weisen dabei selbstgemachte Frucht- und Gemüsegetränke auf. Zur Zubereitung können sowohl Entsafter als auch Küchenmaschinen und Standmixer verwendet werden. Das Endergebnis ist jedoch nicht das Gleiche!

Unterschiede bei der Zubereitung

Wenn Du frische Frucht- und Gemüsesäfte herstellen möchtest, hast Du die Wahl zwischen verschiedenen Geräten. Ob Du einen Standmixer anwendest, den Aufsatz einer Küchenmaschine einsetzt oder einen Entsafter nutzt, ist mehr als nur eine Frage des Geschmacks: Die Arbeitsweise der Utensilien ist grundsätzlich verschieden – und damit auch das Resultat. Dabei hat jede Form der Zubereitung ihre ganz spezifischen Vor- und Nachteile.

Arbeitsweise der Entsafter

Entsafter pressen den Saft aus dem jeweils verwendeten Gemüse oder Obst. Dabei kommt es zur Trennung der festen und flüssigen Bestandteile: Während Ballaststoffe und Fruchtfleisch – der sogenannte Trester – ausgeworfen werden, bleibt ein klarer, ungetrübter Saft ohne Stückchen zurück. Dieser ist sofort genießbar und muss nicht erst durch die Zugabe von Wasser oder Milch verdünnt werden. Durch das Fehlen der festen Bestandteile fällt jedoch die Menge des gewonnenen Saftes vergleichsweise gering aus. Um eine entsprechende Portion zu erhalten, muss also reichlich Gemüse oder Obst eingesetzt werden. Dafür aber stellt die Zubereitung größerer Mengen frisch gepressten Saftes in der Regel kein Problem dar. Da die meisten Geräte auch mit großen Obst- und Gemüsestücken zurechtkommen, hält sich der Aufwand dennoch in Grenzen. Lediglich die Reinigung der Entsafter nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch.

Manuelle und elektrische Entsafter

Manuelle Entsafter, die mithilfe einer Kurbel angetrieben werden, sind vor allem für den Einstieg geeignet. Sie zeichnen sich durch einen niedrigen Anschaffungspreis aus und lassen sich vor dem Hintergrund ihrer Größe und ihres Gewichts hervorragend mit auf Reisen nehmen. Darüber hinaus garantiert das Kaltpressverfahren für den Erhalt der wichtigen Nährstoffe und Vitamine. Dafür aber erfordert die Herstellung des Saftes mehr Kraft und Zeit als bei elektrischen Geräten. Die Ausbeute fällt ebenfalls geringer aus.

Die gängigsten Entsafter sind die in den meisten Kaufhäusern auffindbaren Zentrifugalentsafter. Sie nutzen kleine Messer, die das Gemüse oder Obst zerkleinern, während sich der Behälter mit einer Geschwindigkeit von bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute um sich selbst dreht. Die auf diese Art und Weise entstehende Zentrifugalkraft presst den Saft aus den zerkleinerten Obst- und Gemüsestückchen heraus. Der Trester hingegen landet in einem eigens hierfür vorgesehenen Behälter. Zentrifugalentsafter verarbeiten mühelos auch üppige Mengen und arbeiten aufgrund ihrer hohen Drehgeschwindigkeit sehr schnell. Gerade diese aber kann auch ein Problem darstellen: Sie lässt Hitze entstehen und zerstört somit empfindliche Enzyme und Vitamine. Wertvolle Vitalstoffe gehen folglich verloren. Auch gelangt im Rahmen der Herstellung viel Sauerstoff in den Saft, was die Gefahr der Oxidation mit sich bringt. Darüber hinaus sind zentrifugale Entsafter grundsätzlich nicht für Blattgemüse, Gräser oder Kräuter geeignet. Ein weiterer Nachteil ist die nachlassende Schärfe der Messer, die regelmäßig ausgetauscht werden müssen.

Die beste – aber auch teuerste – Alternative unter den Entsaftern sind die sogenannten Slow Juicer. Sie setzen auf das bewährte Kaltpressverfahren und stehen damit für eine besonders schonende Verarbeitung von Früchten und Gemüse. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1400 Umdrehungen pro Minute arbeiten sie vergleichsweise langsam, lassen dabei allerdings weder Hitze noch Oxidation entstehen. Somit bleiben sämtliche Mineralien und Nährstoffe enthalten. Slow Juicer entsaften problemlos nicht nur weiches, sondern auch hartes Gemüse und Obst. Für Blattgemüse, Gräser und Kräuter sind sie ebenfalls geeignet.

Arbeitsweise von Küchenmaschinen und Standmixern

Im Gegensatz zu Entsaftern, die feste und flüssige Bestandteile voneinander trennen, pürieren Standmixer das jeweils verwendete Gemüse oder Obst. Fruchtfleisch, Kerne und Schale – und damit sämtliche Ballaststoffe und Vitamine – bleiben enthalten. Gleiches gilt für die vielseitigen Küchenmaschinen: Auch sie sind in der Lage, gesunde Säfte herzustellen. Hierzu muss jedoch zunächst ein spezieller Aufsatz montiert werden. Bei beiden Varianten entsteht ein eher breiiges, dickflüssiges Getränk. Die Konsistenz des sogenannten Smoothies wird von vielen Menschen als vergleichsweise unangenehm empfunden. Durch das Hinzufügen von Milch oder Wasser kannst Du ihn allerdings ganz einfach in einen flüssigen, trinkfähigen Saft verwandeln. Etwas schwieriger wird es, wenn Du grüne Blattgemüse und (Wild-)Kräuter verarbeiten möchtest. Ihre robusten Zellulosefasern lassen sich von herkömmlichen Küchenmaschinen und Standmixern oftmals nicht vollständig aufgebrochen werden. Wenn Du Wert auf wirklich faserfreie Smoothies legst, lohnt sich die Anschaffung eines Geräts mit einer Umdrehungszahl von rund 30.000 Umdrehungen pro Minute. Dieses bricht binnen kürzester Zeit auch Faserstoffe effektiv auf und sorgt damit nicht nur für eine angenehme Konsistenz, sondern auch für eine leichte Verdaulichkeit. Doch auch mit weniger Umdrehungen können mit der Küchenmaschine und dem Standmixer grundsätzlich alle verfügbaren Früchte und Gemüsesorten verwertet werden. Ein weiterer Vorteil entsprechender Geräte ist die relativ einfache Reinigung. Ihr Einsatz lohnt sich somit auch zur Herstellung kleinerer Mengen Saft.

Ein Plus an Gesundheit

Entsafter, Küchenmaschine oder Standmixer? Welches Gerät sich am meisten lohnt, lässt sich so einfach nicht sagen. Hier hängt letztendlich vieles von den persönlichen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Für ein Plus an Gesundheit stehen grundsätzlich alle vorgestellten Varianten.

Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist jedoch zunächst festzuhalten, dass Smoothies Säften gegenüber einen entscheidenden Vorteil haben: Sie sind reich an Ballaststoffen, machen somit länger satt und unterstützen zudem die Gesundheit des Darms. So können beispielsweise Abfall- und Giftstoffe gebunden und im Rahmen der Verdauung ausgeschieden werden. Auch sorgen sie dafür, dass der im Obst enthaltene Zucker schonender ins Blut aufgenommen wird. Darüber hinaus sparen sie Zeit – sowohl im Hinblick auf die Herstellung als auch in Bezug auf die Reinigung. Küchenmaschinen und Standmixer sind zudem ausgesprochen vielseitig. Mit ihrer Hilfe lassen sich zahlreiche anderer Köstlichkeiten wie Dressings, Pestos oder Suppen zubereiten.

Doch auch mit einem Entsafter hergestellte Säfte haben ihre Vorteile. Sie zeichnen sich durch die höchstmögliche Konzentration von Vitalstoffen aus und versprechen einen sofortigen Schub an Energie. Das Fehlen von Ballaststoffen und Fruchtfleisch garantiert zudem eine besonders leichte Verdaulichkeit, sodass der Konsum selbst Personen mit einem gestörten oder schwachen Verdauungssystem zu empfehlen ist. Auch bei gesunden Menschen bewirken entsprechende Säfte eine Entgiftung und eine Entlastung des Verdauungsapparats.

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